Onlineshop erstellen lassen: Kosten & Anbieter 2026

21.03.2026 TwoPixels Redaktion E-Commerce 10 Min. Lesezeit

Sie möchten einen Onlineshop erstellen lassen, wissen aber nicht, welche Plattform die richtige ist und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen? Als Agentur aus Friesland begleiten wir regionale KMU täglich bei diesem Schritt – vom Handwerksbetrieb bis zum Einzelhändler. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Shop-Systeme es gibt, was ein professioneller Webshop wirklich kostet und worauf Sie bei der Auswahl einer Webagentur achten sollten.

Warum einen Onlineshop erstellen lassen statt selbst bauen?

Die Verlockung ist groß: Plattformen wie Shopify oder WooCommerce versprechen einfache Shop-Erstellung per Drag-and-Drop. Doch die Realität sieht anders aus. Ein professioneller Webshop erfordert mehr als nur schöne Produktbilder:

  • Rechtssicherheit: DSGVO-konforme Datenschutzerklärung, korrekte Widerrufsbelehrung, Button-Lösung nach BGB
  • Technische Performance: Schnelle Ladezeiten, mobile Optimierung, sichere Zahlungsabwicklung
  • Suchmaschinenoptimierung: Strukturierte Daten, SEO-optimierte Produktseiten, lokale Auffindbarkeit
  • Warenwirtschaft: Anbindung an Buchhaltung, Lagerverwaltung und Versanddienstleister
  • Conversion-Optimierung: Nutzerfreundlicher Checkout, Vertrauenselemente, Cross-Selling-Strategien

Eine professionelle Webagentur bringt dieses Know-how mit und spart Ihnen Zeit, Nerven und teure Fehlentscheidungen. Besonders für lokale Unternehmen in Wilhelmshaven, Schortens oder Friesland ist die Kombination aus E-Commerce-Expertise und regionaler SEO entscheidend.

Tipp: Kalkulieren Sie nicht nur die Entwicklungskosten, sondern auch laufende Kosten für Hosting, Updates, Lizenzen und Support. Ein Shop ist kein einmaliges Projekt, sondern ein lebendiges System.

Die wichtigsten Shop-Systeme im Vergleich

Nicht jede Plattform passt zu jedem Geschäftsmodell. Hier die gängigsten Systeme mit ihren Stärken und Schwächen:

Shopify – Die Komplettlösung für Einsteiger

Vorteile: Hosted-Lösung (kein eigener Server nötig), intuitive Bedienung, riesiger App-Store, automatische Updates. Ideal für schnellen Start ohne technisches Vorwissen.

Nachteile: Monatliche Gebühren (29-299 €), Transaktionsgebühren bei externen Zahlungsanbietern, begrenzte Anpassungsmöglichkeiten, Server in den USA (DSGVO-Bedenken).

Kosten: Ab 29 €/Monat + Apps + ggf. 0,5-2% Transaktionsgebühr. Entwicklung durch Agentur: 2.500-8.000 €.

Wir bieten spezialisierte Shopify-Automatisierung für Unternehmen, die Prozesse wie Bestandsverwaltung oder Marketing automatisieren möchten.

WooCommerce – Flexibel für WordPress-Nutzer

Vorteile: Open Source und kostenlos, perfekt für bestehende WordPress-Websites, große Plugin-Auswahl, volle Kontrolle über Daten und Hosting.

Nachteile: Technisches Wissen erforderlich, Wartungsaufwand für Updates und Sicherheit, Performance-Probleme bei großen Katalogen ohne Optimierung.

Kosten: Plugin kostenlos, aber Hosting (10-50 €/Monat), Premium-Themes (50-200 €), Extensions (je 50-300 €). Entwicklung: 3.000-10.000 €.

JTL-Shop – Die deutsche Profi-Lösung

Vorteile: Kostenlose Shop-Software, nahtlose Integration mit JTL-Wawi (Warenwirtschaft), DSGVO-konform, ideal für B2B und komplexe Sortimente, starke Community.

Nachteile: Steile Lernkurve, erfordert eigenen Server oder Hosting, einmalige Einrichtung aufwändiger als bei Shopify.

Kosten: Software kostenlos, Hosting (20-100 €/Monat), Templates (0-500 €). Entwicklung: 4.000-15.000 €.

Als spezialisierte Agentur bieten wir JTL-Shop-Entwicklung und Plugins – besonders für Unternehmen mit eigener Warenwirtschaft die erste Wahl.

Regional gedacht: Für lokale Händler in Friesland empfehlen wir oft JTL oder WooCommerce – Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Daten und können den Shop mit lokalen SEO-Strategien kombinieren.

Shopware – Enterprise für Wachstum

Vorteile: Moderne Technologie, hervorragende UX, Story-Telling-Features, skalierbar für große Shops.

Nachteile: Höhere Entwicklungskosten, Community Edition eingeschränkt, komplexe Konfiguration.

Kosten: Community Edition kostenlos, Professional ab 199 €/Monat. Entwicklung: 8.000-30.000 €.

Onlineshop erstellen lassen: Was kostet das wirklich?

Die häufigste Frage unserer Kunden: Was kostet ein Onlineshop? Die Antwort: Es kommt darauf an. Hier eine realistische Kostenübersicht:

Einmalige Kosten

  • Basis-Setup: 2.500-5.000 € (Standard-Template, grundlegende Anpassung, 20-50 Produkte)
  • Individuelles Design: 5.000-12.000 € (Custom-Design, Branding, UX-Optimierung)
  • Premium-Entwicklung: 12.000-30.000+ € (maßgeschneiderte Features, ERP-Anbindung, Multi-Channel)
  • Content-Erstellung: 500-3.000 € (Produktfotos, Texte, SEO-Optimierung)
  • Datenmigration: 500-2.500 € (bei Umzug von bestehendem Shop)

Laufende Kosten (monatlich/jährlich)

  • Hosting: 10-200 €/Monat (abhängig von Traffic und Performance-Anforderungen)
  • Domain & SSL: 20-50 €/Jahr
  • Shop-Lizenz: 0-299 €/Monat (bei Shopify, Shopware Professional etc.)
  • Wartung & Updates: 50-300 €/Monat (Sicherheitsupdates, Backups, Monitoring)
  • Marketing & SEO: 200-2.000 €/Monat (je nach Ambition)
  • Payment-Gebühren: 1,5-3% pro Transaktion

Ein realistisches Beispiel: Ein regionaler Einzelhändler aus Schortens mit 100 Produkten investiert ca. 6.000 € in einen WooCommerce-Shop und kalkuliert 150 €/Monat für Hosting, Wartung und Basis-SEO.

Achtung Billigangebote: „Shop ab 500 €" klingt verlockend, endet aber meist in rechtlichen Problemen, schlechter Performance oder versteckten Folgekosten. Qualität hat ihren Preis – und rechnet sich durch bessere Conversion-Raten.

Worauf Sie bei der Agentur-Auswahl achten sollten

Nicht jede Webagentur ist für jeden Shop-Typ geeignet. Diese Kriterien helfen bei der Entscheidung:

  • Plattform-Expertise: Hat die Agentur Erfahrung mit Ihrem Wunsch-System? Referenzen ansehen!
  • Regionale Nähe: Gerade bei komplexen Projekten ist persönlicher Kontakt Gold wert. Eine Agentur aus Friesland kennt die regionalen Besonderheiten.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Werden Webdesign, SEO und technischer Betrieb aus einer Hand angeboten?
  • Wartung & Support: Was passiert nach dem Go-Live? Gibt es Wartungsverträge?
  • Transparente Kalkulation: Werden alle Kosten offen kommuniziert – auch die laufenden?
  • Schulung: Werden Sie befähigt, den Shop selbst zu pflegen? Gibt es Dokumentation?

Bei TwoPixels aus Schortens setzen wir auf genau diese Transparenz: Von der ersten Beratung über die Entwicklung bis zum langfristigen Support begleiten wir Sie persönlich.

Der Weg zum erfolgreichen Onlineshop: 7 Schritte

So läuft ein professionelles Shop-Projekt typischerweise ab:

  1. Bedarfsanalyse: Welche Produkte? Welche Zielgruppe? Welche Funktionen sind wirklich nötig?
  2. Plattform-Auswahl: Gemeinsam entscheiden wir, welches System zu Ihrem Geschäftsmodell passt.
  3. Konzeption: Sitemap, Wireframes, User-Journey – der Shop wird durchdacht, bevor eine Zeile Code geschrieben wird.
  4. Design: Individuelles Corporate Design oder Anpassung eines Templates – passend zu Ihrer Marke.
  5. Entwicklung: Technische Umsetzung, Integration von Zahlungsanbietern, Versand, Warenwirtschaft.
  6. Content & SEO: Produktdaten einpflegen, Texte optimieren, technisches SEO implementieren.
  7. Testing & Launch: Ausgiebige Tests auf allen Geräten, rechtliche Prüfung, dann geht's live.

Zeitrahmen: Je nach Komplexität 4-12 Wochen vom Briefing bis zum Launch.

Praxis-Tipp: Starten Sie mit einem MVP (Minimum Viable Product) – einem schlanken Shop mit Kern-Funktionen. Erweitern Sie später basierend auf echtem Nutzerverhalten. Das spart Kosten und reduziert Risiken.

Erfolgsfaktoren: Was macht einen Onlineshop rentabel?

Ein Shop ist nur der Anfang. Diese Faktoren entscheiden über Erfolg oder Misserfolg:

1. Mobile First ist Pflicht

Über 70% der Nutzer shoppen mobil. Ihr Shop muss auf dem Smartphone genauso gut funktionieren wie am Desktop – von der Produktsuche bis zum Checkout.

2. Ladezeit unter 3 Sekunden

Jede Sekunde Ladezeit kostet Sie ca. 7% Conversion. Professionelle Shops setzen auf optimierte Bilder, Caching und schnelles Hosting.

3. Vertrauen aufbauen

Gütesiegel, Kundenbewertungen, transparente Versandkosten, erkennbare Kontaktdaten – besonders für regionale Anbieter ist Vertrauen das A und O.

4. Lokale SEO nutzen

Als Unternehmen aus Friesland können Sie mit lokaler Suchmaschinenoptimierung punkten: „Fahrradteile kaufen Wilhelmshaven" statt nur „Fahrradteile online".

5. Rechtssicherheit gewährleisten

Impressum, Datenschutz, AGB, Widerrufsrecht, Cookie-Banner – ein einziger Fehler kann teuer werden. Professionelle Agenturen kennen die Fallstricke.

Fazit: Lohnt sich ein professioneller Onlineshop?

Die Investition in einen professionell erstellten Onlineshop rechnet sich für die meisten KMU innerhalb von 12-24 Monaten – vorausgesetzt, der Shop wird aktiv betrieben und beworben. Besonders für lokale Unternehmen in Friesland, Wilhelmshaven oder Schortens bietet E-Commerce die Chance, über die Region hinaus zu wachsen, ohne die persönliche Note zu verlieren.

Die Wahl der richtigen Plattform hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab: Shopify für schnellen Start, WooCommerce für WordPress-Nutzer, JTL-Shop für Integration mit Warenwirtschaft. Die Kosten liegen realistisch zwischen 3.000 und 15.000 € für Entwicklung plus 100-500 € monatlich für Betrieb.

Bereit für Ihren eigenen Onlineshop?

Wir von TwoPixels aus Schortens beraten Sie unverbindlich zu Kosten, Plattformen und Möglichkeiten. Von der Shop-Entwicklung über JTL-Integration bis zur langfristigen Betreuung – alles aus einer Hand.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?

Die Kosten für einen professionellen Onlineshop liegen typischerweise zwischen 3.000 und 15.000 € für die Entwicklung. Basis-Shops mit Standard-Template starten ab 2.500 €, individuelle Lösungen mit Custom-Design und speziellen Features können 15.000-30.000 € kosten. Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting (10-100 €/Monat), Wartung (50-300 €/Monat) und ggf. Plattform-Lizenzen. Die genauen Kosten hängen von Produktanzahl, gewünschten Funktionen und gewählter Plattform ab.

Welche Shop-Plattform ist die beste für kleine Unternehmen?

Für Einsteiger mit begrenztem Budget eignet sich Shopify (einfach, aber monatliche Gebühren) oder WooCommerce (flexibel, wenn bereits WordPress vorhanden). Unternehmen mit eigener Warenwirtschaft profitieren von JTL-Shop – kostenlose Software mit perfekter ERP-Integration. Die beste Wahl hängt von Ihrem Geschäftsmodell, technischen Kenntnissen und Wachstumsplänen ab. Eine gute Agentur berät Sie individuell statt eine Einheitslösung zu empfehlen.

Wie lange dauert es, einen Webshop erstellen zu lassen?

Ein Standard-Shop mit bis zu 50 Produkten ist in 4-6 Wochen realisierbar. Individuelle Shops mit Custom-Design, speziellen Features oder komplexer Warenwirtschafts-Anbindung benötigen 8-12 Wochen. Die Dauer hängt auch davon ab, wie schnell Sie Inhalte (Produktbilder, Texte) liefern können. Ein MVP (Minimum Viable Product) kann in 2-3 Wochen live gehen und später erweitert werden – eine kostengünstige Strategie für Gründer.

Kann ich meinen Onlineshop später selbst pflegen?

Ja, alle modernen Shop-Systeme bieten benutzerfreundliche Administratoren-Bereiche. Sie können Produkte hinzufügen, Preise ändern, Bestellungen verwalten – ohne Programmier-Kenntnisse. Seriöse Agenturen schulen Sie nach dem Launch oder stellen Video-Tutorials bereit. Für technische Änderungen (Design-Anpassungen, neue Features) benötigen Sie aber weiterhin Entwickler-Support. Viele Kunden nutzen Wartungsverträge für 50-200 €/Monat, die Support und Updates abdecken.

Brauche ich für einen Onlineshop ein Gewerbe?

Ja, sobald Sie gewerbsmäßig Waren verkaufen, benötigen Sie eine Gewerbeanmeldung beim zuständigen Gewerbeamt (in Friesland z.B. Schortens, Wilhelmshaven). Kosten: ca. 20-50 €. Zusätzlich müssen Sie sich beim Finanzamt anmelden und ggf. eine Steuernummer beantragen. Für bestimmte Branchen (Lebensmittel, Kosmetik etc.) sind Sondergenehmigungen nötig. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Steuerberater oder der IHK beraten – rechtliche Fehler können teuer werden.

Was ist besser: Onlineshop oder Marktplatz wie Amazon?

Beides hat Vor- und Nachteile. Marktplätze (Amazon, eBay) bieten sofortige Reichweite, aber hohe Gebühren (8-15% + Versand), starken Wettbewerb und keine Kundenbindung. Eigene Shops bedeuten anfangs weniger Traffic, aber: Sie behalten Kundendaten, zahlen keine Provisionen, kontrollieren Markenauftritt und bauen langfristige Kundenbeziehungen auf. Optimale Strategie für viele KMU: Multi-Channel – eigener Shop plus Marktplätze, zentral gesteuert über JTL-Wawi oder ähnliche Systeme.

Wie wichtig ist SEO für einen neuen Onlineshop?

Extrem wichtig – ohne SEO wird Ihr Shop in Google nicht gefunden. Professionelle Suchmaschinenoptimierung umfasst technisches SEO (schnelle Ladezeiten, mobile Optimierung), Content-SEO (optimierte Produktbeschreibungen, Kategorietexte) und lokales SEO (wichtig für regionale Händler). Ein gut optimierter Shop rankt nach 3-6 Monaten für relevante Suchbegriffe. Budget: 200-1.000 €/Monat je nach Wettbewerb. Viele Agenturen bieten SEO-Basis-Optimierung bereits bei der Shop-Entwicklung an – ein Muss, kein Nice-to-have.

Welche Zahlungsarten sollte mein Shop anbieten?

Die wichtigsten Zahlungsarten in Deutschland: PayPal (wird von 60%+ bevorzugt), Kauf auf Rechnung (vertrauensbildend), Kreditkarte, Lastschrift und Sofortüberweisung. Anbieter wie Mollie, Stripe oder PayPal bieten Komplettlösungen, die alle Methoden abdecken (Gebühren: 1,5-3% pro Transaktion). Wichtig: Je mehr Zahlungsarten, desto höher die Conversion – fehlende Lieblings-Zahlart ist ein häufiger Kaufabbruch-Grund. Ihre Agentur integriert diese beim Setup.

Glossar: Wichtige E-Commerce-Begriffe erklärt

Conversion-Rate: Prozentualer Anteil der Shop-Besucher, die tatsächlich kaufen. Typisch: 1-3% bei Onlineshops. Zeigt, wie gut Ihr Shop "verkauft".

Warenwirtschaftssystem (WWS/ERP): Software zur Verwaltung von Lagerbeständen, Bestellungen, Rechnungen. JTL-Wawi ist ein beliebtes System für KMU, das sich perfekt mit JTL-Shop verbindet.

Payment Gateway: Zahlungsdienstleister, der Kreditkarten- und Online-Zahlungen abwickelt (z.B. Stripe, Mollie, PayPal). Übernimmt die sichere Übermittlung sensibler Zahlungsdaten.

SSL-Zertifikat: Verschlüsselung für sichere Datenübertragung (erkennbar am Schloss-Symbol in der Adresszeile). Absolut Pflicht für jeden Shop – Google straft unverschlüsselte Seiten ab.

Responsive Design: Website passt sich automatisch an Bildschirmgröße an (Desktop, Tablet, Smartphone). Heute Standard, kein Extra-Feature mehr.

Drop-Shipping: Geschäftsmodell, bei dem Sie Produkte verkaufen, ohne sie selbst zu lagern. Lieferant versendet direkt an Endkunden. Geringe Startkosten, aber niedrigere Margen.

Cross-Selling: "Kunden kauften auch..."-Empfehlungen, um Warenkorbwert zu erhöhen. Intelligente Produktvorschläge können den Umsatz um 10-30% steigern.

Abandoned Cart (Warenkorbabbrecher): Nutzer legt Produkte in Warenkorb, kauft aber nicht. Mit E-Mail-Retargeting können 5-15% dieser Kunden zurückgeholt werden.

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